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Rubrik: News Greenpeace startet eine "Tour de Suisse" gegen den ETH-Freisetzungsversuch. Roadshow gegen ETH-Weizen |
Published: 10.02.2004 06:00 Modified: 10.02.2004 10:40 |
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(Li (www.jakob.lindenmeyer.ch/) ) Unter dem Motto „Gib dem Gentech-Weizen keine Chance“ startete die Umweltorganisation “Greenpeace” gestern Montag auf der Zürcher Rathausbrücke eine „Tour de Suisse“ gegen den Freisetzungsversuch der ETH. (1) , (2) Während der nächsten drei Wochen tourt der "Widerstands-Bus" von Greenpeace durch alle grösseren Schweizer Städte (15 Stationen (3) ). Den Höhepunkt dieser Widerstands-Roadshow bildet anfangs März ein „Protest-Fest“ vor der ETH-Versuchsstation in Lindau. Unterstützt wird die Kampagne von Umwelt- und Konsumentenorganisationen, den Kleinbauern, sowie dem Bäcker- und Konditorenverband. Was die ETH auf ihrer Versuchsstation in Lindau mache, gehe die ganze Schweiz etwas an, denn dort würden die Weichen gestellt, ob in der Schweiz zukünftig Gentech-Pflanzen angebaut werden, erklären Marianne Künzle von Greenpeace und Monika Conrad von der Arbeitsgruppe „Lindau gegen Gentech-Weizen“ (siehe Bild rechts). Vom Tipi in den "Widerstands-Bus"Mit auf Tournee sind auch zwei ETH-Alumni: Der ehemalige Physik-Student Niels Michel hauste bereits vor einem Jahr als Initiant der „Mahnwache“ während einigen Wochen in einem Indianer-Tipi vor der ETH-Versuchsstation in Lindau. (4) Sein Kollege, der 30-jährige Christian Schmutz, hat vor zweieinhalb Jahren an der ETH sein Agronomie-Studium abgeschlossen. Die ETH sei zwar eine gute Schule, sind sich die beiden Alumni einig; nur eben diesen Genweizen-Versuch fänden sie wissenschaftlich sinnlos, weshalb sie jetzt mit dem "Widerstands-Bus" durch die Schweiz touren. „…und das sogar mit Bewilligung!“, wie der ETH-Alumnus zum Schluss betont.
Footnotes:
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