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Rubrik: Surprise
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Publiziert: 24.01.2007 06:00

Akademisches Orchester Zürich
Freikarten für "Brahmsschwärmerei"

(sch) Bereits Richard Strauss stellte im ausgehenden 19. Jahrhundert fest, dass die dritte Sinfonie Brahms zu den bedeutendsten gehört, die der Komponist je geschrieben hatte. Dieser Ansicht war offensichtlich auch das Akademische Orchester Zürich (AOZ) und interpretiert zum Ausklang des Wintersemesters die Sinfonie Brahms sowie zwei Werke von Strauss. ETH Life verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert vom 5. Februar in der Tonhalle Zürich.

Die dritte Symphonie Brahms wurde 1883 in Wien uraufgeführt, bevor sie kurze Zeit später zu Weltruhm gelangte. Die Symphonie zählt zu den harmonisch reichsten und vielfältigsten Werken Brahms. Ein Kritiker schrieb kurz nach der Uraufführung in der Musikzeitschrift „Signale für die musikalische Welt“: „Das hochinteressante Werk ist Satz für Satz in sich abgerundet, klar fasslich schon bei erstmaligem Anhören, reich an überraschenden Wendungen, fesselnd in der Durchführung der Haupt- und Nebenthemen, sowie namentlich auch durch seine instrumentale Schönheiten“.

Strauss, der Brahmsschwärmer

Neben Brahms stehen auch zwei Werke von Richard Strauss, der nach eigenen Worte selber der „Brahmsschwärmerei“ frönte, auf dem Programm des AOZ: Das erste Hornkonzert und die Tondichtung Don Juan. Strauss schrieb als 18-Jähriger sein erstes Hornkonzert. Er wuchs mit dem Waldhorn auf, da sein Vater einer der hervorragendsten Hornisten seiner Zeit war. Das Hornkonzert basiert auf einer Vorlage seines Vaters in c-Moll und reiht sich stilistisch in die Geschichte der klassischen Konzerte für das Horn ein. Das Werk zählt zu den Bereicherungen des Horn-Repertoires aus dem späten 19. Jahrhundert. Die Tondichtung Don Juan, die 1889, vier Jahre nach dem ersten. Hornkonzert, aufgeführt wurde, basiert auf einem daramatisch-epischen Gedicht des ungarischen Dichters Nicolaus Lenau. Strauss beabsichtigte keineswegs die genaue Vertonung des Gedichts, sondern wollte sich vom poetischen Text inspirieren lassen und die Gefühle und Stimmungen des Helden zum Ausdruck bringen.

Verstärkung durch Mischa Greull

Das AOZ unter der Leitung des Dirigenten Johannes Schlaefli ist ein Laienorchester bestehend aus rund 80 Studierenden und Assistierenden der ETH und Universität Zürich. In regelmässigen Abständen erarbeitet das zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründete Orchester Solistenkonzerte wie auch Orchesterwerke. Der Hornist Mischa Greull vom Tonhalle-Orchester Zürich wird dem AOK während der beiden Februarkonzerte als Solist beistehen.


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Der Hornist Mischa Greull vom Tonhalle Orchester Zürich ist Gast beim AOZ.

Wer gerne selber der "Brahmsschwärmerei" frönen möchte, kann durch die die Beantwortung der folgenden Frage bis zum 31. Januar zwei Karten für das Konzert vom 5. Februar in der Tonhalle Zürich gewinnen.


Wettbewerbsfrage

Wer nannte Johannes Brahms in der Neuen Zeitung für Musik 1853 "den Berufenen"?

Antwort:
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Ihre Tel.nr.:
Ihre E-Mail:

Die Gewinnerinnen oder die Gewinner werden am Donnerstag, 1. Februar 2007, per Mail oder telefonisch benachrichtigt.

Programm:

Brahms: 3. Sinfonie

Strauss: 1. Hornkonzert

Strauss: Don Juan

Leitung: Johannes Schlaefli; Solist: Mischa Greull

2. Feb 2007, 20:15 Uhr, Steinerschule Wetzikon - Vorverkauf: Bücher Kolb Wetzikon 044 932 72 73

5. Feb 2007, 19:30 Uhr, Tonhalle Zürich - Vorverkauf: Jecklin Zürich 044 253 76 76


Literaturhinweise:
Weitere Informationen zum AOZ unter: www.aoz.ethz.ch



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