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Rubrik: News

Neues Kompetenzzentrum SEREC
Elektromagnetischer Strahlung auf der Spur

Published: 04.04.2007 06:00
Modified: 04.04.2007 10:06
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(per (mailto:peter.rueegg@cc.ethz.ch) ) Am 1. April hat ein neues Kompetenzzentrum der ETH Zürich seinen Betrieb aufgenommen: Das "Swiss Electromagnetics Research & Engineering Centre" (SEREC). In diesem Zentrum werden Fragen rund um die Erzeugung, Verarbeitung und Kontrolle von elektromagnetischen Feldern in fachübergreifenden Themenbereichen behandelt, Forschungsvorhaben koordiniert sowie die Ansprüche der Industrie und Gesellschaft rund um das Thema elektromagnetische Felder angegangen.

Partner für Industrie und Behörden

Das SEREC hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen Forschungsvorhaben in der Schweiz über die technische Ausnutzung und biologische Wirkung von elektromagnetischen Feldern zu bündeln und besser zu koordinieren. Geplant ist eine enge Zusammenarbeit mit der hiesigen Industrie und Regierungsstellen, um aktuelle und mittelfristige Bedürfnisse abzudecken. Gerade kleinere und spezialisierte oder junge Unternehmen, die technisch hochstehende Nischenprodukte herstellen, bei denen die Beherrschung elektromagnetischer Felder essentiell ist, sind hier angesprochen. Am neuen ETH-Kompetenzzentrum sollen zudem interdisziplinär arbeitende Fachspezialisten aus- und weitergebildet werden. Für Partner in der Verwaltung, den Behörden und der Industrie bietet das Zentrum eine Reihe von Beratungs-, Ausbildungs-, Infrastruktur und Informationsdienstleistungen an. Möglich sind auch ad-hoc Forschungsprojekte.

Sorge um Gesundheit wächst

Das Kompetenzzentrum entspricht einem aktuellen Bedürfnis, denn mit der zunehmenden „Elektronisierung“ unserer Gesellschaft spielt die gewollte und ungewollte Ausbreitung elektromagnetischer Felder eine immer grössere Rolle. Sei es im Mobilfunk, der Optik, in der Personenidentifikation (RFID), der Medizintechnik oder der allgemeinen Stromversorgung: elektromagnetische Felder sind allgegenwärtig und ihre gezielte Nutzung birgt noch viel Potenzial für industrielle Anwendungen. Gleichzeitig wächst in der Bevölkerung die Unsicherheit über die Wirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf die Gesundheit. Forschung und Industrie haben Abklärungen über mögliche negative wie positive Wirkungen vernachlässigt, einerseits aus finanziellen Gründen, andererseits weil Forschungsaktivitäten schlecht aufeinander abgestimmt wurden oder weil entsprechende Spezialisten fehlen. Diese Lücke will das SEREC füllen.


Kompetenzzentren des ETH-Bereichs auf Kurs

Die Schaffung von interdisziplinären Kompetenzzentren hat im ETH-Bereich beinahe schon Tradition. Fünf solche Kompetenzzentren sind seit einem Jahr in Betrieb und sie sind gut ins erste Jahr gestartet: Im ersten Jahr sind über 70 Forschungsprojekte lanciert worden. 19 Millionen Franken sind an die Kompetenzzentren verteilt worden Für das laufende Jahr sind für die Aktivitäten der Zentren 30 Millionen Franken budgetiert. Dies teilte der ETH-Rat am Mittwoch mit. Im Rahmen der neuen Kompetenzzentren arbeiten die ETH Zürich und die EPF Lausanne sowie die vier ETH-Forschungsanstalten bei wichtigen Forschungsvorhaben eng zusammen. Wichtige Innovationen im ersten Betriebsjahr waren eine neue Generation von Katalysatoren für einen geringeren Abgasausstoss bei Lastwagen oder ein Netzwerk intelligenter, kommunizierender Mess-Sensoren zur besseren Umweltbeobachtung und zum Schutz vor Naturkatastrophen. Zu den Kompetenzzentren des ETH-Bereichs zählen dasjenige für Umwelt und Nachhaltigkeit", für Materialwissenschaften und Technologie, für Biomedical Imaging, für Energie und Mobilität sowie für Systembiologie. Mit den Kompetenzzentren will der ETH-Rat die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärken.


References:
Website des SEREC: www.serec.ethz.ch/index.php


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